Monatsarchive: Juli 2014

Blogparade: Wie entspannend sind Bücher?

Buch am StrandDiese Frage stelle ich mir gerade – nicht ohne Grund: Mein erster Frauenroman „Wellengesang“ ist gerade erschienen und mit ihm all die Aufregungen, die mit dem Buchmarketing verbunden sind. 😉 Aber vom „stressigen“ Leben einer Autorin mal abgesehen, liebe ich einfach Bücher (und insbesondere gute Romane), weil sie mich eine Zeit lang all den Alltagsärger und -stress vergessen lassen. Das höre ich immer wieder auch von anderen Menschen. Außerdem ist gerade Urlaubs- und Ferienzeit – für viele Gelegenheit und Anlass, mal wieder in Ruhe ein Buch zu lesen. Daher kam mir die Idee, zu diesem Thema eine Blogparade auszurufen. Übrigens: Unter allen Beiträgen verlose ich drei handsignierte Exemplare meines Romans.

Kleine Auszeiten im Alltag

Auszeit Fotolia_65896898_XS_copyrightBirgit Geistbeck, Expertin für entspanntes Wohnen, hat eine Blogparade mit einem interessanten Thema ausgerufen: Kleine Auszeiten im Alltag. Da fühle ich mich doch gleich angesprochen 🙂 , bin ich ohnehin der Meinung, dass kleine, regelmäßige Auszeiten zum Stressabbau immens wichtig sind und sogar mehr Entspannung bringen können als ein mehrwöchiger Urlaub in fernen Ländern mit dem damit verbundenen Reisestress (wobei ich auch sehr gerne reise und das Abschalten mit räumlicher Entfernung oft leichter gelingt). Ich vergleiche die kleinen Entspannungspausen im Alltag gerne mit einem Akku, der regelmäßig aufgeladen werden muss, damit das Gerät leistungsfähig bleibt. So ist es auch mit unserem Körper und unserer Seele.

Wie Stress dem Herzen schadet

Dass permanenter und starker Stress dem Herzen schadet, ist kein Geheimnis. Mediziner von der Harvard Medical School in Boston haben jetzt jedoch die Mechanismen dahinter entschlüsselt. Danach führt chronischer Stress über das Immunsystem zu einer Verstopfung der Gefäße. Das Forscherteam konnte bereits bei gestressten Mitarbeitern einer Intensivstation eine erhöhte Anzahl von Immunzellen nachweisen. Um herauszufinden, ob dies auch eine Arteriosklerose erklären könnte, führten die Wissenschaftler Untersuchungen an Mäusen durch. Dabei bestätigte sich ihre Vermutung: So kommt es bei Stress unter anderem zu einer Ausschüttung von Noradrenalin im Knochenmark. In der Folge aktiviert der Körper mehr Blutstammzellen zur Herstellung von weißen Blutkörperchen, die ihrerseits die Entwicklung von entzündlichen gefäßverengenden Plaques in den Gefäßen fördern.