Fit durch die Erkältungszeit

Husten, Schnupfen, Heiserkeit: Wer regelmäßig für Entspannung sorgt und Sport treibt, hat gute Chancen, von einer Erkältung verschont zu bleiben. Dies belegen neue Erkenntnisse, die Forscher kürzlich beim diesjährigen Kongress der PsychoNeuro-Immunology Research Society (PNIRS) www.pnirs.org in Stockholm präsentierten. Wie stark die Psyche das Immunsystem beeinflusst, weiß wohl jeder, der sich nach einer stressigen Phase schon mal einen Schnupfen eingefangen hat. Dass dauerhafte psychische Belastungen die Immunabwehr schwächen, während akute Belastungen sie eher mobilisieren, ist inzwischen auch wissenschaftlich belegt. Allerdings ist noch unklar, welche Zellen dabei ganz besonders in Mitleidenschaft gezogen werden. Wie Professor Manfred Schedlowski vom Universitätsklinikum Essen in einem Interview der Ärztezeitung (Print-Ausgabe vom 6./7.9.2013) berichtet, kann jedoch körperliche Aktivität die Immunabwehr stärken. Offenbar setze der bewegende Muskel dabei Botenstoffe frei, von denen man bisher annahm, dass diese nur vom Immunsystem selbst ausgeschüttet werden. Dazu gehöre unter anderem das Interleukin-6, das die Freisetzung von entzündungsvermittelnden Stoffen unterdrücken kann.

Grund genug, gerade jetzt in der „Erkältungssaison“ regelmäßig die Sportschuhe zu schnüren und zum Beispiel eine Runde joggen oder walken zu gehen. Wichtig dabei: Sport soll entspannend sein. Daher auf den Körper hören und sich bei Training nicht völlig verausgaben. Sonst sorgt dies für neuen Stress.

 

 

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