Grünflächen wirken beruhigend

Dass Stadtbewohner häufig gestresster und hektischer sind als Menschen auf dem Land, ist kein Geheimnis. Doch es gibt eine einfache, aber wirkungsvolle Möglichkeit, auch als „Städter“ zur Ruhe zu kommen: regelmäßig einen Stadtpark oder eine andere Grünfläche aufsuchen. US-Forscher der Perelman School of Medicine at the University of Pennsylvania fanden heraus, dass die Begrünung unbebauter Flächen im Zusammenhang mit weniger Stress steht. So wiesen Bewohner, die in der Nähe neu begrünter Flächen spazieren gingen, eine deutlich geringere Herzfrequenz auf als diejenigen, die sich an unbegrünten Arealen aufhielten. Schon beim Anblick des Grüns verringerte sich der Herzschlag um drei Schläge pro Minute. Die Herzrate gilt als wichtiger physiologischer Marker für akuten Stress. In diesem Fall aktiviert der Körper das sympathische Nervensystem und schüttet vermehrt das Hormon Adrenalin aus, wodurch das Herz schneller schlägt.

Anmerkung: Ich kann den Zusammenhang zwischen Großstadt und Stress bestätigen: Bei meinem New York-Aufenthalt vor vielen Jahren zog es mich unbewusst ständig in den Central Park – jetzt weiß ich, warum. 😉

6 Antworten auf Grünflächen wirken beruhigend

  • Dirk sagt:

    Dabei spielt denke ich nicht durch das Grün eine Rolle sondern auch die Ruhe, die man im Park oder in der Natur eher findet. Sehr guter Tipp. Kann ich absolut nachvollziehen.

  • Ich gehe in der Mittagspause – insbesondere bei Stress im Büro – einfach mal ein paar Schritte durch angrenzende Schrebergärten oder fahre einen Station zum Stadtpark in Hamburg Winterhude. Das hilft wirklich. Doch noch stärker merkt man den Effekt, wenn man ein paar Kilometer raus aufs Land fährt. Da kommt zu Grün noch saubere Luft und ein ruhigeres Lebensgefühl. Ich überlege daher, wieder Pendler zu werden. Stadtjob plus Landfeierabend.

    • Jan (Winterhude) sagt:

      Ach ja, kurzer Nachtrag. Eigentlich wollte ich darauf hinweisen, dass ich Bremen als deutlich entspannter und weniger beschleunigt als Hamburg in Erinnerung habe. Leben Bremer daher länger?

      • Stella Cornelius-Koch sagt:

        Ich denke, dass hängt immer von den einzelenen Menschen ab. Fakt ist, dass in Bremen alles etwas kleiner und dadurch gemütlicher wirkt. Statistisch gesehen leben wir Bremer sogar etwas kürzer als Hamburger. Dies muss wohl noch andere Gründe haben.

    • Stella Cornelius-Koch sagt:

      Ich freue mich, wenn Sie die passende Entspanung im Grünen für sich gefunden haben. Oft genügt ja auch schon eine kurze Auszeit in der Mittagspause.

      Herzliche Grüße
      Stella Cornelius-Koch

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