Termine entspannt bewältigen

Termine Fotolia_62641108_XS_copyrightEs gibt Termine, auf die kann man getrost verzichten: Behördengänge, eine Wurzelspitzenbehandlung beim Zahnarzt oder Pflichtbesuche bei Verwandten. Sie kennen bestimmt viele weitere Beispiele. Doch wenn wir ehrlich sind, machen wir uns den Terminstress oft auch selbst, wenn wir – mal eben – noch schnell in den Baumarkt fahren, dann unerwartet im Stau stehen und das Kind eigentlich schon längst vom Sport abgeholt werden müsste. Folge: Wir werden hektisch und ungeduldig. Auch ich bin so eine „Zeitlückennutzerin“ und habe mich dabei schon so manches Mal verzettelt. Inzwischen weiß ich: Der Tag ist wie ein Luftballon. Man kann zwar viel Luft (Termine) hineinpusten; doch wenn man es übertreibt, dann platzt er.Doch wie schafft man es, gelassen und entspannt zu bleiben, wenn scheinbar Tausend Dinge gleichzeitig erledigt werden wollen? Hier meine Tipps:

Zeitpuffer lassen: Zugegeben, das ist ein viel zitierter Rat. Doch tatsächlich lässt einen schon ein Puffer von 15 oder 30 Minuten vorher und nachher viel entspannter an einen Termin herangehen.

In den Terminkalender eintragen: Ist simpel, aber hilft: Alle Termine des Tages – auch den regelmäßigen eigenen Sporttermin oder die Klavierstunde des Nachwuchses – in einen Terminkalender eintragen. Ob Sie dafür nun die Termin- und Kalenderfunktion Ihres Smartphones oder einen Papierkalender nutzen, ist Geschmacksfrage. Allein die „optische Dichte“ hilft, zeitliche Engpässe und geeignete Terminalternativen zu erkennen.

Termine schlau planen: Ich zum Beispiel vereinbare regelmäßige Kontrolltermine beim Arzt gerne schon Monate im Voraus. Dann kann ich mir den Wunschtermin noch aussuchen (z. B. früh morgens als erste Patientin, wenn es noch keinen „Wartezimmer-Stau“ gibt).

Eigene Grundregeln aufstellen: Sie können Ihre Belastbarkeit am besten selbst einschätzen und wissen, wie viele Termine Sie „stemmen“ können. So habe ich es mir zur Regel gemacht, in der Woche nicht mehr als drei Abendtermine zu vereinbaren. Von der Regel gibt es auch mal Ausnahmen. Doch das Prinzip hat sich sehr bewährt.

Notwendigkeit abwägen: Wenn es Ihnen zeitlich zu viel wird, sollten Sie überlegen, ob der x-te Beiratstermin oder Bastelabend im Kindergarten wirklich sein muss. Haben Sie den Mut, auch mal abzusagen und/oder eine Termin-Alternative anzubieten.

2 Antworten auf Termine entspannt bewältigen

  • Hallo Frau Cornelius-Koch,

    ja, das mit dem Verzetteln das kenne ich auch und Ihre Tipps sind sehr wertvoll, gerade der “Pufferzeit” Tipp. Was mir beim Verzetteln hilft (z.B. bei einem Bürotag-ich bin Freiberuflerin) ist es das “vermeintlich” unangenehme zuerst zu erledigen. Dann ist es geschafft! Ich habe den ersten Erfolg am Tag und lenke mich nicht mit anderen Tätigkeiten ab, auf die ich mich sowieso nicht 100%ig konzentrieren kann.

    Obwohl ich auch mit einem Termin- und Aufgabenkalender im PC arbeite, hilft es mir auch ungemein, wenn ich mir zu Beginn eines Tages, meine Aufgaben schlagwortartig auf einen Zettel schreibe und nach und nach die erledigten Aufgaben durchstreichen kann. Dann ist der Erfolg für mich spürbarer, als wenn ich nur den Terminplan im PC nutze.

    In diesem Sinne wünsche ich allen Leser/innen noch einen schönen Tag mit vielen schönen, angenehmen Aufgaben und bald einen genußvollen Feierabend.

    Viele sonnige Grüße aus Düsseldorf

    Helena Schlüter

    • Stella Cornelius-Koch sagt:

      Hallo Frau Schlüter,

      schön, dass Sie mit meinen Tipps etwas anfangen können. Ihren Tipp, das Unangenehme zuerst anzugehen, halte ich ebenfalls für sehr wertvoll.
      Und ja, erledigte Aufgaben auf einem Blatt Papier (bei mir ist es der aufgeschlagene Wochenkalender auf meinem Schreibtisch) durchzustreichen bzw. abhaken zu können, hat etwas sehr Befreiendes – elektronische Terminplaner hin oder her.

      Herzliche Grüße
      Stella Cornelius-Koch

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