Neu: Ratgeber

Entspannt besser leben
Stella Cornelius-Koch
Edition Forsbach, 2020
11 x 17 cm, 84 S., € 9,90
ISBN 978-3-95904-131-7

Buchtipp: Die Intervall-Woche

Das ganze Leben folgt einem natürlichen Rhythmus: Tag und Nacht, Ebbe und Flut, die Mondphasen und Jahreszeiten. Auch unser Körper funktioniert nach bestimmten Rhythmen – man denke nur an den Herzschlag oder die Atemfrequenz. Längst ist bekannt, dass jeder von uns auch seinen eigenen Biorhythmus hat: Es gibt Zeiten, in denen wir besonders leistungsfähig sind und solche, in denen wir eine Pause benötigen.

Doch leider werden wir im Alltag meist (scheinbar) gezwungen, entgegen unserem eigenen Rhythmus zu leben – mit der Folge, dass wir uns zunehmend gestresst, erschöpft und unzufrieden fühlen.

Bestseller-Autor und Zeitmanagement-Experte Prof. Dr. Lothar Seiwert und Wirtschaftsjournalistin Silvia Sperling zeigen in ihrem Buch „Die Intervall-Woche“ (Knaur, 2020 wie es gelingen kann, nicht nur im Einklang mit unserem Biorhythmus zu leben, sondern auch produktiver zu arbeiten und glücklicher zu werden.

Schluss mit „Aufschieberitis“!

Bei fast jedem von uns bleibt hin und wieder mal eine Aufgabe liegen. Ich kann davon ebenfalls ein Lied singen und weiß: Es ist kein schönes Gefühl. Gerne reden wir uns ja damit heraus, dass wir einfach so viel zu tun haben, dass wir nicht alles schaffen können. Doch dies ist (leider) nur ein Teil der Wahrheit, denn: Bei einigen Menschen liegt der Grund für das ständige Hinauszögern von Entscheidungen und Aufgaben bei ihnen selbst. Psychologen bezeichnen diese Menschen auch als Prokrastinatoren. Der US-Psychologe Professor Joseph Ferrari von der DePaul University in Chicago hat herausgefunden, dass Betroffene Entscheidungen in allen Lebensbereichen hinausschieben – sowohl bei der Arbeit, zu Hause als auch im sozialen Umfeld. Folge sind oft Ängste und Depressionen. Wichtig zu wissen: Mit Faulheit hat dieses Verhalten nichts zu tun. Vielmehr handelt es sich um einen aktiven mentalen Prozess, bei dem man sich selbst von wichtigen Dingen abhält – in der (irrigen) Annahme, dass morgen ein besserer Zeitpunkt hierfür sei. Besonders gefährdet sind demzufolge Menschen, die zu Perfektionismus neigen und eine niedrige Frustrations-Toleranzgrenze haben. So weit, so gut. Doch was kann man dagegen tun? 

Weihnachtsstress: Entspannt durch die Adventszeit

Mit ein paar einfachen Maßnahmen kommt man stressfreier durch die Adventszeit.

Von wegen besinnlich: Für die meisten Menschen sind in den Wochen von Weihnachten Stress und Hektik an der Tagesordnung: Auf dem Schreibtisch türmt sich die Arbeit und es stehen Überstunden an. Zusätzlich wollen Geschenke besorgt, mit den Kindern gebastelt, Plätzchen gebacken und Weihnachtsfeiern absolviert werden. Tatsächlich kommt man nicht um jede Aufgabe herum. Doch es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um entspannter durch die Adventszeit zu kommen. Nachfolgend 24 wirksame Strategien für eine stressfreie Vorweihnachtszeit:

In Minutenschnelle entspannen

Wenn ich erzähle, dass ich mich beruflich mit Stressabbau und Entspannung beschäftige, höre ich immer wieder: “Ich müsste eigentlich unbedingt etwas gegen Stress tun, aber das ist so aufwändig und kompliziert. Dabei habe ich sowieso schon kaum Zeit.” Tatsächlich habe ich früher auch so gedacht. Inzwischen weiß ich jedoch: Stressbewältigung kann ganz einfach sein. Es gibt zahlreiche einfache Übungen, mit denen Stressgeplagte in nur wenigen Minuten wieder ruhiger werden können. Hier stelle ich euch ein paar bewährte Kurzzeit-Strategien vor.

 

Flower Power: Pflanzen für die Seele

Farbenfrohe Blüten tun der Seele gut.
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Am Ende eines langen und trüben Winters sehnen sich viele von uns nach Grünem und Blühendem. Kein Wunder: Grüne Blätter wirken über das Auge ausgleichend auf das zentrale Nervensystem und farbige Blüten anregend und stimmungsaufhellend. Dies bestätigen auch wissenschaftliche Untersuchungen. So konnte Dr. Nancy Etcoff von der Harvard Medical School nachweisen, dass ein Strauß frischer Blumen zu Hause schon nach wenigen Tagen das Mitgefühl für andere Menschen erhöht und gleichzeitig negative Gefühle wie Sorgen, Ängste und Depressionen verringert.