Mehr Stress in mittleren Jahren

Für viele Menschen im mittleren Lebensalter fühlt sich das Leben heutzutage anstrengender an als noch in den 1990er Jahren. Zu diesem Ergebnis kam ein US-Forscherteam der Penn State University nach Auswertung der Daten von rund 1.500 Erwachsenen. Sie beobachteten in den 2010er Jahren über alle Altersgruppen hinweg einen leichten Anstieg des täglichen Stresses im Vergleich zu den 1990er Jahren. Als die Forscher die Stichprobe jedoch auf Personen im Alter zwischen 45 und 64 Jahren beschränkten, kam es zu einem starken Anstieg des täglichen Stresses. Im Durchschnitt berichteten die Menschen in den 2010er Jahren etwa 2 Prozent mehr Stressoren. Besonders überraschend: Menschen mittleren Alters empfanden etwa 19 Prozent oder umgerechnet 64 Tage mehr Stress. Die Forscher vermuten, dass in der Lebensmitte die Sorge um die Kinder, der unsichere Arbeitsmarkt und die Verantwortung für die eigenen Eltern den Stress verstärken.

Leichter entspannen im Alltag, Übung 8

Leichter entspannen im AlltagIn der letzten Folge meines Acht-Wochen-Programms zum leichteren Entspannen im Alltag erfährst du, warum du in akuten Stresssituationen bis 15 zählen solltest.

Manchmal könnte einem wirklich die Hutschnur platzen: Ein Gespräch oder eine Diskussion mit dem Partner oder der Kollegin gerät plötzlich aus dem Ruder. Dabei war der Anlass nichtig. Doch oft genügt schon ein Wort oder ein falscher Ton, und wir fühlen uns verletzt oder zu Unrecht angegriffen. Statt sachlich reagieren wir nur noch emotional. Bevor die Situation eskaliert, ist es wichtig, diese bewusst zu unterbrechen.

Leichter entspannen im Alltag, Übung 7

Leichter entspannen im AlltagIn der 7. Folge meines Acht-Wochen-Programms zum leichteren Entspannen im Alltag erfährst du, wie du dich von negativen Gedanken trennen kannst.

Leider neigen wir alle mehr oder weniger dazu, eher die negativen Seiten an einer Sache zu sehen, anstatt uns an den positiven Aspekten zu erfreuen. Das betrifft die verschiedensten Phasen und Situationen in unserem Leben. Beispiel: Wir treffen eine alte Schulfreundin in der Stadt. Anstatt uns über das Wiedersehen nach so vielen Jahren zu freuen, fällt unser Lächeln etwas gequält aus, weil wir sofort daran denken müssen, dass sie uns damals den Freund ausgespannt hat (auch wenn wir ihm schon lange nicht mehr nachtrauern). Auch an den eigentlich schönen Urlaub denken wir mit gemischten Gefühlen zurück, nur weil im Restaurant einmal das Essen versalzen war. Und bekommen wir Lob für einen Vortrag, können wir es nicht annehmen, weil wir uns über zwei, drei kleine Versprecher ärgern (auch wenn sie außer uns kaum jemand bemerkt hat).

Leichter entspannen im Alltag, Übung 6

Leichter entspannen im Alltag

In Folge 6 meines Acht-Wochen-Programms zum leichteren Entspannen im Alltag nenne ich Tipps, wie du Termine und Aufgaben entspannter bewältigen kannst.

Es gibt Termine, auf die man getrost verzichten könnte: Behördengänge, eine Wurzelspitzenbehandlung beim Zahnarzt oder Pflichtbesuche bei Verwandten. Dir fallen bestimmt zahlreiche weitere Beispiele ein. Doch wenn wir ehrlich sind, machen wir uns den Terminstress oft selbst, weil wir uns zu viel aufbürden, aber es nicht schaffen, „Nein“ oder „Stopp“ zu sagen. Oder wir wollen „mal eben“ noch etwas erledigen, müssen aber feststellen, dass dies dann doch länger dauert als geplant, wodurch wir in zeitlichen Rückstand geraten. Folge: Wir hetzen durch den Tag und sind am Ende völlig erschöpft. Auch ich war so eine „Zeitlückennutzerin“ und habe mich dabei schon so manches Mal verzettelt. Da ich vor lauter Terminen kaum noch Zeit für mich hatte, führte das dazu, dass ich 2018 das Wort „Termin“ zu meinem persönlichen Unwort des Jahres gekürt habe. Inzwischen habe ich daraus gelernt und erkannt: Der Tag ist wie ein Luftballon. Man kann zwar viel Luft (Termine) hineinpusten; doch wenn man es übertreibt, dann platzt er.

Leichter entspannen im Alltag, Übung 5

Leichter entspannen im AlltagBlöde und stressige Situationen im Alltag gibt es viele. In Folge 5 meines Acht-Wochen-Programms zum leichteren Entspannen im Alltag erfährst du, wie du sie positiv umdeuten kannst.

Angenommen, du stehst im Stau, obwohl du es gerade besonders eilig hast. Oder du wirst in der Bahn (unfreiwillig) Zeuge eines Streitgesprächs am Handy. Oder du erwischst im Supermarkt (mal wieder) die langsamste Kassiererin mit den kompliziertesten Kunden. Zugegeben: Auf den ersten Blick ist es schwierig, solchen Begebenheiten etwas Positives abzugewinnen. Vor allem das hilflose Ausgeliefertsein und der Kontrollverlust können den Adrenalin-Spiegel enorm in die Höhe treiben. Und doch lohnt es sich, derartige Stress-Situationen im Alltag positiv umzudeuten.