Ausgeschlafen weniger stressanfällig

Ausschlafen senkt die Stressanfälligkeit.

Jeder kennt das: Schläft man schlecht oder zu kurz, hat man am nächsten Tag schlechte Laune. Und nicht nur das: Oft reicht schon eine Bemerkung des Partners oder des Kollegen und man reagiert gereizt. US-Psychologen haben jetzt in einer Studie bestätigt: Eine zu kurze Nachtruhe vergrößert tatsächlich die Stressreaktion am nächsten Tag. Dadurch reagieren unausgeschlafene Personen selbst auf schöne Ereignisse weniger mit positiven Emotionen. Das gilt insbesondere für Menschen mit chronischen Erkrankungen. Die Wissenschaftler hatten im Rahmen einer nationalen Studie rund 2.000 Erwachsene zu Schlafdauer, täglichen Stressoren, positiven Ereignisse und Affekten befragt. Ergebnis: Die nächtliche Schlafdauer stand im engen Zusammenhang zwischen aktuellen Ereignissen und positiven, aber nicht negativen Affekten. Insbesondere nach Nächten mit kürzerer als der üblichen Schlafdauer reagierten die Befragten negativer auf tägliche Stressoren. Dagegen waren Menschen mit chronischen Erkrankungen weniger stressanfällig, wenn diese länger schlafen konnten.

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