Stella Cornelius-Koch

Entspannungstipp: Pflege deine Beziehungen

Hier kommt mein neuer Entspannungstipp:
Pflege deine Beziehungen: Wir Menschen sind soziale Wesen und brauchen den Kontakt zur Familie und zu Freunden, da sie uns auffangen, stärken und unterstützen – gerade in stressigen Zeiten. Das stärkt deine Freundschaften: Sage nahestehenden Menschen zwischendurch immer mal, wie gerne du sie hast und dass du froh bist, sie in deinem Leben zu haben. Oder: Schicke ihnen nette Textnachrichten und Botschaften.

Gelassenheit kann man lernen

10 Tipps, die dir helfen, entspannter mit Stress umzugehen

Ein Autofahrer, der uns die Vorfahrt nimmt und damit fast einen Unfall provoziert oder ein Kunde, der sich an der Supermarktkasse dreist vordrängelt, obwohl wir es ebenfalls eilig haben – tagtäglich werden mit Situationen konfrontiert, die uns aus der Fassung bringen können.

Nun gibt es natürlich Menschen, die in solchen Situationen von Natur aus ruhig und gelassen bleiben – selbst dann, wenn um sie herum das Chaos herrscht. Doch die sind eher die (beneidenswerte) Ausnahme. Viel wahrscheinlicher ist es, sich erst mal aufzuregen oder nur unter Anstrengung ruhig zu bleiben.

Die gute Nachricht lautet: Unabhängig von deinem Typ oder der Tagesform gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Gelassenheit zu üben und entspannter durchs Leben zu gehen. Wichtig dabei ist, die Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, ja, einen Perspektivenwechsel vorzunehmen. Denn ob wir in einer herausfordernden Situation gelassen bleiben, hängt entscheidend von unserer persönlichen Einstellung (z. B. Perfektionismus) und unseren Glaubenssätzen (z. B. „Ich darf keine Fehler machen“) ab. Diese bewusst wahrzunehmen, kritisch zu hinterfragen und positiv zu verändern (z. B. in „Nobody is perfect“), ist der Schlüssel zur Gelassenheit. 

Leben ohne Limit – lohnt sich das?

Norma Jensen ist Unternehmerin, Seminarleiterin für Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Ayurveda Diagnostik und Ernährung sowie Stress- und Mentalcoach, Yogalehrerin und Begründerin des achtsaam®-Prinzips. In diesem Gastbeitrag beschreibt die sympathische Powerfrau, warum Achtsamkeit und Langsamkeit so wichtig für unser Leben sind und warum wir mit ihnen viel mehr erreichen als mit Stress und Hektik.

 

 

Buchtipp: Loslassen

Heide Liebmann ist Coach und Autorin. Als Potenzialdetektivin hat sie inzwischen 17 Jahre Erfahrung damit, die mitunter verborgenen Persönlichkeits-, Karriere- und Unternehmerpotenziale ihrer Kunden aufzuspüren und zur Entfaltung zu bringen. Ein Thema, das ihr im Coaching immer wieder begegnet, ist das Thema Loslassen. In ihrem Buch „Loslassen – Wie du echte emotionale Freiheit gewinnst“ teilt sie nun ihren Erfahrungsschatz. Behutsam nimmt sie den Leser an die Hand und gibt einen Überblick über wirksame Methoden. Viele davon hat die Expertin selbst ausprobiert und bei ihren Klienten angewandt. Herausgekommen ist ein Nachschlagewerk mit Methoden, die dem Leser helfen, das Loslassen zu üben und auch wirklich umzusetzen. Heide Liebmann beschreibt Strategien, die immer helfen, aber auch solche, die sich für einzelne Themenbereiche, wie z. B. Stress und Anspannung, Träume oder Perfektionismus loslassen, gut eignen. Was mir besonders gut gefällt: Durch die Vielfalt der beschriebenen kann jeder Methoden finden, die ihm persönlich zusagen. Das stärkt die Motivation, diese auch wirklich einzusetzen. Heide Liebmann überzeugt in ihrem Ratgeber nicht nur durch ihre Fachkompetenz und ihre alltagstauglichen Tipps, sondern auch durch ihre lockere Schreibe. So wird „Loslassen“ auch zum Lesevergnügen.

Ausgeschlafen weniger stressanfällig

Ausschlafen senkt die Stressanfälligkeit.

Jeder kennt das: Schläft man schlecht oder zu kurz, hat man am nächsten Tag schlechte Laune. Und nicht nur das: Oft reicht schon eine Bemerkung des Partners oder des Kollegen und man reagiert gereizt. US-Psychologen haben jetzt in einer Studie bestätigt: Eine zu kurze Nachtruhe vergrößert tatsächlich die Stressreaktion am nächsten Tag. Dadurch reagieren unausgeschlafene Personen selbst auf schöne Ereignisse weniger mit positiven Emotionen. Das gilt insbesondere für Menschen mit chronischen Erkrankungen. Die Wissenschaftler hatten im Rahmen einer nationalen Studie rund 2.000 Erwachsene zu Schlafdauer, täglichen Stressoren, positiven Ereignisse und Affekten befragt. Ergebnis: Die nächtliche Schlafdauer stand im engen Zusammenhang zwischen aktuellen Ereignissen und positiven, aber nicht negativen Affekten. Insbesondere nach Nächten mit kürzerer als der üblichen Schlafdauer reagierten die Befragten negativer auf tägliche Stressoren. Dagegen waren Menschen mit chronischen Erkrankungen weniger stressanfällig, wenn diese länger schlafen konnten.