Einfach entspannen durch bewusstes Nichtstun

Zugegeben: Ich mag es, wenn die Dinge einfach sind. Schließlich ist das Leben schon kompliziert genug. Daher soll auch Entspannung bei mir so einfach wie möglich sein. Eine gute Möglichkeit dazu bietet bewusstes Nichtstun. Damit meine ich nicht faules Herumliegen vor dem Fernseher mit einer Tüte Kartoffel-Chips (wobei dies hin und wieder auch sehr schön sein kann), sondern die Betonung liegt auf bewusst. Das heißt: Setzen Sie sich einfach mal für ein paar Minuten am Tag hin, und schalten Sie alle störenden und ablenkenden Reize (wie z. B. Fernseher, Smartphone oder Tablet-PC) aus. Wenn Sie mögen, können Sie dabei die Augen schließen. Konzentrieren Sie sich nur auf Ihren Atem. Lassen Sie ihn frei fließen, ohne irgendetwas etwas dazu zu tun oder ihn lenken zu wollen. Auch gut: Sich draußen ein ruhiges Plätzchen suchen und einfach die Schönheit der Natur genießen. Für “unruhige Geister” mag es zunächst ungewohnt sein, einmal gar nichts zu tun. Doch wenn man diese kurze Auszeiten regelmäßig übt, werden Sie schon nach kurzer Zeit entspannter und haben anschließend im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf wieder frei. Letztendlich handelt es sich dabei um eine einfache Form der Meditation, die – wie man inzwischen aus zahlreichen Studien weiß – unser Stressempfinden verringert, uns gelassener und belastbarer macht und sogar einen positiven Einfluss auf zahlreiche  gesundheitliche Beschwerden haben kann. In diesem Sinne: entspanntes Nichtstun!

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