Monatsarchive: März 2016

Lesetipp: Time-Out für Mama

heidboehmer_time-out_rz5.inddKinder, Familie, Haushalt und Beruf – die meisten Mütter kennen Stress nur zu gut. Trotz verbesserter Kinderbetreuungsmöglichkeiten und verändertem Rollenverständnis ist es für Frauen noch immer eine große Herausforderung, alles „unter einen Hut zu bringen“. Dazu kommt: Entspannung wird in unserer Gesellschaft (leider) oft mit Egoismus verwechselt und passt nicht zu dem Bild der perfekten Mutter. Auch viele Frauen glauben, Entspannung nicht in ihren (viel beschäftigten) Alltag integrieren zu können. Weit gefehlt, sagt die Gesundheits-Expertin und Autorin Ellen Heidböhmer. Sie ist überzeugt: Auszeiten für Mütter sind möglich, selbst wenn sie glauben, dafür keine Zeit zu haben. So muss Entspannung nicht aufwändig sein oder schwierig zu lernen und umzusetzen sein – auch dann nicht, wenn eine Frau mehrere Kinder hat, alleinerziehend ist oder mit Belastungen wie pflegebedürftigen Eltern lebt. In ihrem Buch „Time-out für Mama“, erschienen bei Nymphenburger, nennt Ellen Heidböhmer zahlreiche verblüffend einfache Tipps, um im Laufe des Tages ohne Hilfsmittel oder Vorkenntnisse zu entspannen.

Was ich persönlich besonders praktisch finde: Die Entspannungs-Übungen sind nach Zeitaufwand (weniger als 5 Minuten sowie 5, 10 oder 15-20 Minuten) eingeteilt, sodass man ganz schnell eine passende Übung für sich finden kann, ohne lang suchen zu müssen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Viele der Übungen können auch zusammen mit Kindern durchgeführt werden. Für mich ist „Time-out für Mama“ ein gut gelungener Ratgeber, das jede Mutter kennen sollte.

Lass‘ doch mal los!

lisaÄrger mit dem Chef, Schwierigkeiten mit dem pubertierenden Nachwuchs oder Streit mit dem Partner: Wir alle haben schon einmal Situationen erlebt, in denen unsere Gedanken ständig um ein Problem kreisen. Das Dumme daran ist: Die ständige Beschäftigung mit einer Sache blockiert uns nicht nur. Es sorgt auch für zusätzlichen Stress, wenn wir auf etwas immer wieder „herumkauen“: Da unser Gehirn nicht zwischen Vorstellung und Realität unterscheidet, ist es so, als ob wir die (in diesem Fall negative) Situation immer wieder erleben. Dadurch nimmt das Problem immer größeren Raum in unseren Denken und Handeln ein und erscheint uns zunehmend unüberwindbar. Dauert diese Stresssituation länger an, kann dies zahlreiche gesundheitliche Folgen haben – angefangen von Muskelverspannungen über Magen-Darm-Probleme bis hin zu Schlafstörungen.