Monatsarchive: September 2014

Entspannt besser sehen

binoculars dog searching looking and observingHaben Sie schon einmal festgestellt, dass Sie in stressigen Zeiten schlechter sehen? Kein Wunder: Die Augen selbst sind nur zu etwa zehn Prozent am Sehvorgang beteiligt. Die eigentliche Informationsverarbeitung findet dagegen im Gehirn statt. Wird uns alles zu viel, haben wir im wahrsten Wortsinn „nicht mehr den Durchblick“. Auch unser körperliches Wohlbefinden beeinflusst unser Sehvermögen. So können sich z. B. Verspannungen im Nackenbereich, die ja ebenfalls oft stressbedingt sind, negativ auf die Sehleistung auswirken. Experten der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) haben jetzt darauf hingewiesen, dass zu viel Stress im Privatleben oder am Arbeitsplatz sogar Sehstörungen auslösen kann.

Zusammenfassung der Blogparade: Wie entspannend sind Bücher?

Bücher entspannend Fotolia_55006954_XS_copyrightMeine erste Blogparade http://www.stress-abbauen-blog.de/blogparade-wie-entspannend-sind-buecher/ ist zu Ende gegangen. Ich wollte von den Bloggerinnen und Bloggern wissen, wie entspannend Bücher für sie sind, warum und welche Genres von Büchern sie lesen sowie wie und wann sie lesen. Herausgekommen sind sehr schöne und interessante Beiträge dreier Bloggerinnen, die mir und euch auf unterschiedliche Weise einen Einblick in ihr Leseverhalten gegeben haben.

Wenig Zeit so belastend wie Geldmangel

Vielen Menschen in Deutschland fehlt es an Zeit – und nicht nur das: Zeitmangel kann die Lebenszufriedenheit ähnlich beeinträchtigen wie zu wenig Geld. Dies ergab eine Studie der Leuphana Universität Lüneburg. Die Wirtschaftswissenschaftler hatten Daten des Sozioökonomischen Panels mit über 20.000 Teilnehmern ausgewertet. Diese machten unter anderem Angaben zu ihrem Einkommen, der Zeit, die sie täglich mit bestimmten Aufgaben verbringen und ihrer Lebenszufriedenheit. Aufgrund der neuen Erkenntnisse schlagen die Wissenschaftler einen neuen Armutsbegriff vor, der auch den Mangel an Freizeit berücksichtigt. Nach dieser Definition liegt in Deutschland jeder achte Erwerbstätige unter der Armutsgrenze. Bei Alleinerziehenden ist jeder Fünfte betroffen, bei Selbstständigen jeder Dritte.
Ein weiteres wichtiges Ergebnis: Zeitmangel lässt sich zumindest teilweise durch ein höheres Einkommen kompensieren – und umgekehrt. Wer viel verdient und nur wenig Freizeit hat, ist damit ähnlich zufrieden wie jemand mit geringem Einkommen, aber viel Freizeit.