Monatsarchive: September 2013

Wie belastbar sind ältere Arbeitnehmer?

von links: Dr. Anette Wahl-Wachendorf (VDBW), Dr. Wolfgang Panther (VDBW), Tabea Jost (DauthKaun)

von links: Dr. Anette Wahl-Wachendorf (VDBW), Dr. Wolfgang Panther (VDBW), Tabea Jost (DauthKaun)

Vor ein paar Tagen besuchte ich die Pressekonferenz zum Deutschen Betriebsärzte-Kongress 2013 in Bremen mit dem Thema „Arbeitsbelastung und demografischer Wandel“. So gibt es in Deutschland – nicht zuletzt durch die schrittweise Anhebung der Lebensarbeitszeit bis 2020 auf 67 Jahre – immer mehr ältere Beschäftigte. Vor diesem Hintergrund haben sich Experten des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte e. V. (VDBW) http://www.vdbw.de die Frage gestellt, wie man diese im Betrieb halten kann.

Humor gegen Stress? Aber ja!

© vege Fotolia.com

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„Mit einem Lächeln geht alles besser“ – so sagt man. Und tatsächlich: Humor und Lachen sind ein einfaches, aber wirksames Mittel, um in schwierigen Situationen Stress abzubauen. Das ist längst wissenschaftlich erwiesen. Interessant dabei: Es spielt es keine Rolle, ob das Lächeln echt, aufgesetzt oder sogar erzwungen ist.

Die eigene Stressbelastung erkennen (2)

Um Ihre Stressbelastung besser einschätzen zu können, ist es sinnvoll, die Stressfaktoren in Ihrem Alltag zu bewerten. Notieren Sie hierzu auf dem Belastungsprotokoll (Musterblatt 2) alles, was Sie besonders stresst (am besten nachdem Sie das Wochenprotokoll (Musterblatt 1) erstellt haben, z. B.: „Ich fühle mich völlig überlastet, weil neben dem Job die ganze Hausarbeit an mir hängen bleibt“. Notieren Sie rechts daneben, welche Gefühle dabei auftreten (gegebenenfalls auch gesundheitliche Beschwerden), z. B.: „Wut und Magenschmerzen wegen der hohen Erwartungen meiner Familie mir gegenüber“.

Die eigene Stressbelastung erkennen (1)

Was Sie Tag für Tag leisten und wie wenig Zeit und Raum dabei für Sie persönlich bleibt, können Sie relativ leicht herausfinden: Führen Sie einmal in einer für Sie typischen Woche Protokoll über alle Aufgaben, die Sie erledigen. Hierfür können Sie das Wochenprotokoll (Musterblatt 1) herunterladen, ausdrucken und kopieren oder sich auf ein paar einfachen (idealerweise linierten) Blättern Papier eigene Listen anfertigen.

Fit durch die Erkältungszeit

Husten, Schnupfen, Heiserkeit: Wer regelmäßig für Entspannung sorgt und Sport treibt, hat gute Chancen, von einer Erkältung verschont zu bleiben. Dies belegen neue Erkenntnisse, die Forscher kürzlich beim diesjährigen Kongress der PsychoNeuro-Immunology Research Society (PNIRS) www.pnirs.org in Stockholm präsentierten.