Monatsarchive: Oktober 2013

Mythos Multitasking

© javier brosch - Fotolia

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Auto fahren und nebenbei mit dem Handy telefonieren oder fernsehen und gleichzeitig im Internet surfen: Mehrere Dinge auf einmal zu erledigen, ist für viele längst zur Gewohnheit geworden. Dabei sind Multitasking und die damit verbundenen Arbeitsunterbrechungen nicht nur stressig, sondern verschlechtern auch die Leistung. Das hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) herausgefunden. http://www.baua.de/de/Presse/Pressemitteilungen/2013/07/pm045-13.html

Tanzen Sie mal wieder!

Vor kurzem habe ich für das Mitglieder-Magazin der Handelskrankenkasse (HKK) www.hkk.de den Musikwissenschaftler Prof. Dr. Gunter Kreutz von der Universität Oldenburg http://www.uni-oldenburg.de/musik/gunter-kreutz/ zum Thema Tanzen interviewt. Zusammen mit seinen Kollegen hat er Hinweise dafür gefunden, dass die Musik beim Tanzen eine dämpfende Wirkung auf den Cortisol-Spiegel hat und so möglicherweise die von vielen Menschen empfundene Entspannung beim Tanzen erklärt. Grund genug also für alle Gestressten, öfter mal das Tanzbein zu schwingen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob Sie Cha-Cha-Cha oder Hip-Hop bevorzugen, festen Tanzschritten folgen oder „Freestyle“ tanzen, mit einem Partner „auf die Piste gehen“ oder allein durch die Wohnung „fegen“: Hauptsache, das Tanzen macht Spaß. Mein Tipp: Halten Sie sich für stressige Zeiten eine Playlist mit Ihren Lieblings-Songs bereit. Dann macht das Tanzen gleich noch mehr Spaß.

Weiblicher Stress erhöht Demenz-Risiko

Haben Frauen im mittleren Lebensalter viel Stress, kann dies ihr späteres Demenz-Risiko erhöhen. Darauf deutet eine aktuelle Studie an der Universität Göteborg in Schweden hin. http://www.bmjopen.bmj.com/content/3/9/e003142

„Schrei mich nicht an!“ oder wie man Elektrogeräten den Mund verbietet

Zugegeben: Ich bin eine Dinosaurierin – zumindest, was die Nutzung von Smartphones betrifft. Alleine wegen der Geräusche, die die internetfähigen Multimedia-Handys von sich geben, wenn sich Anrufe, neue Nachrichten oder Termine ankündigen. Ob „Pling“, vogelähnliches Zwitschern oder ein mit kindlicher Stimme gesprochenes „Die Post ist da.“ Die akustischen Benachrichtigungen in meiner Umgebung lassen mich fast jedes Mal schreckhaft hochfahren oder genervt die Augen verdrehen. „Wo liegt denn da das Problem?“, werden Sie einwenden. „Die Signale kann man doch leiser stellen oder ganz abschalten.