Monatsarchive: April 2015

Grünflächen wirken beruhigend

Dass Stadtbewohner häufig gestresster und hektischer sind als Menschen auf dem Land, ist kein Geheimnis. Doch es gibt eine einfache, aber wirkungsvolle Möglichkeit, auch als „Städter“ zur Ruhe zu kommen: regelmäßig einen Stadtpark oder eine andere Grünfläche aufsuchen. US-Forscher der Perelman School of Medicine at the University of Pennsylvania fanden heraus, dass die Begrünung unbebauter Flächen im Zusammenhang mit weniger Stress steht. So wiesen Bewohner, die in der Nähe neu begrünter Flächen spazieren gingen, eine deutlich geringere Herzfrequenz auf als diejenigen, die sich an unbegrünten Arealen aufhielten. Schon beim Anblick des Grüns verringerte sich der Herzschlag um drei Schläge pro Minute. Die Herzrate gilt als wichtiger physiologischer Marker für akuten Stress. In diesem Fall aktiviert der Körper das sympathische Nervensystem und schüttet vermehrt das Hormon Adrenalin aus, wodurch das Herz schneller schlägt.

Anmerkung: Ich kann den Zusammenhang zwischen Großstadt und Stress bestätigen: Bei meinem New York-Aufenthalt vor vielen Jahren zog es mich unbewusst ständig in den Central Park – jetzt weiß ich, warum. 😉