Abfragen verringert Prüfungsstress

Wer Angst vor einer bevorstehenden Prüfung hat, sollte auf eine altbewährte Methode setzen und sich regelmäßig abfragen lassen. Wie US-Forscher der Tufts University herausfanden, schnitten Teilnehmer, denen Test-Aufgaben erneut präsentiert wurden, deutlich besser ab als solche, die diese nur einmal zu lesen bekamen. Auch unter Stress fiel das Ergebnis mit der „Erinnerungsmethode“ nur unwesentlich schlechter aus als zuvor. Die Studienautoren vermuten, dass das aktive Sich-Erinnern hilft, das Gelernte im Gehirn besser zu verfestigen. So werde jedes Mal, wenn man den Lernstoff abrufe, eine neue Gedächtnisspur angelegt. So habe man im Ernstfall mehrere Möglichkeiten, auf die Information zurückzugreifen. (science.ORF.at)

Insofern war vielleicht das Abfragen von Englisch- oder Französisch-Vokabeln zu Schulzeiten keine so schlechte Idee. 😉

Der entspannende Adventskalender

Adventskalender aus selbst gebastelten Papiertten mit winterlichen HintergrundEin Schoko-Adventskalender in allen Ehren: Er sorgt zwar für ein süßes Extra in der Vorweihnachtszeit. Doch gegen Stress und Hektik in diesen Wochen reicht der süße Schmelz allein vermutlich nicht aus. Wer am 24.12. nicht völlig erschöpft unter dem Weihnachtsbaum liegen möchte, sollte sich vielmehr zwischendurch etwas Ruhe gönnen und kleine Auszeiten nehmen – und zwar gerade dann, wenn einem alles zu viel zu werden droht. Keine Sorge: Es gibt viele einfache Maßnahmen, die auch in einen vollen Terminkalender passen oder sich mit diesem gut kombinieren lassen. Nachfolgend habe ich 24 Tipps für einen „entspannenden Adventskalender“ zusammengestellt. Dabei handelt es sich nur um Vorschläge. Sie können die einzelnen Tipps gerne tauschen oder als Anregung für eigene Entspannungsmomente nutzen (Schoko-Adventskalender inbegriffen):

Warum Shoppen mit Handy schief gehen kann

Closeup on smart phone online shopping in woman hand. Shopping center in background.Mit dem Handy am Ohr zwischen Gemüsetheke und Tiefkühlabteilung durch den Supermarkt zu streifen, scheint für immer mehr Menschen normal zu sein. Doch manchmal muss ich einfach über diese Angewohnheit lachen – auch über mich selbst. Vor allem, wenn mich jemand anruft, während ich gerade an der Kasse bezahlen muss, bin ich mit dieser Situation heillos überfordert (und die Kassiererin/der Kassierer zu Recht genervt ist): Fingern nach dem Handy, das Gespräch annehmen (mit einer Hand), gleichzeitig das Portemonnaie öffnen (mit der anderen Hand), bar oder mit EC-Karte bezahlen (jetzt bloß nicht vertippen!) und dann die Ware wieder in den Einkaufswagen legen (meist kreuz und quer) – am besten mit einem quengelnden Kind an der Hand („Mama, ich möchte noch Kaugummi!“). Das ist definitiv nichts für mich.

Gute Laune-Tipps für die dunkle Jahreszeit

flying umbrellasMüde, gereizt und schlecht gelaunt: So fühlen sich viele von uns in diesen Wochen. Kein Wunder: Die dunkle Jahreszeit drückt aufs Gemüt. Mögliche Folge: Wir sind schon morgens antriebslos und „quälen“ uns regelrecht durch den Tag. Doch das sorgt für zusätzlichen Stress – zumal die meisten Menschen in den letzten Wochen des Jahres ohnehin viel „um die Ohren haben“ (Stichwort: Endjahresstress). Doch das muss nicht sein. Es gibt viele einfache und wirksame Maßnahmen, um gut gelaunt und entspannt durch den Herbst und Winter zu kommen.

„Always on“ stresst

Woman sleeping and holding a mobile phone in the bedWenig überraschend und doch erschreckend: Wir sind eine gestresste Nation. Sechs von zehn Erwachsenen hierzulande stehen unter Strom, fast jeder Vierte gibt sogar an, häufig gestresst zu sein. Das geht aus der TK-Stressstudie 2016  „Entspann dich, Deutschland“ hervor, die die Techniker Krankenkasse (TK) in Berlin vorgestellt hat. Hierfür hatte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Juni und Juli 1.200 deutschsprachige Personen ab 18 Jahren  zu  ihrem Stresslevel und ihren Entspannungsstrategien in Alltag, Freizeit und Beruf befragt.