Auf die Haltung kommt es an

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Mal angenommen, Sie sind zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Sie betreten den Raum mit schlurfendem Gang, hängenden Schultern und gesenktem Kopf. Stellen Sie sich nun vor, wie Sie aufrecht und locker auf den Personalleiter zugehen und ihn lächelnd und mit festem Händedruck begrüßen. Sie ahnen vermutlich, in welcher Situation Sie überzeugender wirken und Ihre Chancen auf den Job größer sind.

Naschen? „Nein“ sagen hilft

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Noch ein Dessert zum Nachtisch, obwohl man eigentlich satt ist oder die Tafel Schokolade in der Schreibtisch-Schublade: Viele Leckereien sind vor allem in stressigen Zeiten so verführerisch, dass man ihnen (ungewollt) nachgibt. Besonders ärgerlich ist dies, wenn man eigentlich abnehmen will. Bitischen Forschern zufolge ist es jedoch möglich, der Versuchung in solchen Situationen zu widerstehen: indem man sich selbst beobachtet und laut „Nein“ sagt.

Job-Stress kann ansteckend sein

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Vorsicht, wenn der Partner vollkommen gestresst von der Arbeit nach Hause kommt. Dies wirkt sich häufig auch negativ auf die Beziehung sowie die Gesundheit und das eigene Wohlbefinden aus. Dies berichten australische Wissenschaftler von der Griffith University in Queensland.

Händchen halten lindert Stress

Wer sich ausgelaugt und überlastet fühlt, sollte mit seinem Partner auf Kuschelkurs gehen. So können körperliche Berührungen und Nähe den Stresspegel deutlich senken, berichten US-Forscher vom Family Institute an der Northwestern University in Chicago. In einer Studie hatten Paare an Tagen, an denen sie viel Händchen hielten oder sich umarmten, deutlich weniger des Stresshormons Cortisol im Blut. Die Forscher vermuten, dass die durch körperliche Berührung ausgelösten positiven Emotionen wie Zufriedenheit, Entspannung und Aufmerksamkeit einen direkten Einfluss auf den Cortisol-Spiegel haben. In einer weiteren Untersuchung nahm durch vermehrtes intimes Verhalten über mehrere Tage körperliche Beschwerden wie Rücken-, Muskel- und Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Magenverstimmung und Hautreizungen ab. Zudem stehen regelmäßige und wiederholte körperliche Berührungen im Zusammenhang mit erhöhten Werten des „Kuschelhormons“ Oxytocin, niedrigen Cortisol-Konzentrationen und niedrigerem Blutdruck.

Warum abhängen so wichtig ist

Es ist noch nicht lange her, da habe ich mich mit einem Kollegen über den Wert des Abhängens unterhalten. Gemeint war jedoch nicht faulenzen, sondern vielmehr die Tatsache, dass es Vorteile hat, wenn man einen Text über Nacht liegen lassen kann, um ihm am nächsten Morgen oder später zu überarbeiten und damit zu verbessern. Mir hat diese Strategie (entsprechende Zeit vorausgesetzt) schon oft geholfen und das Ergebnis von Kunden schon viel Lob eingebracht (wenn die wüssten, wie wirr mein erster Textentwurf manchmal aussieht ;-)).

Doch auch das Abhängen im Sinne von regelmäßigen Pausen hat viel für sich.