Kleine Auszeiten im Alltag

Auszeit Fotolia_65896898_XS_copyrightBirgit Geistbeck, Expertin für entspanntes Wohnen, hat eine Blogparade mit einem interessanten Thema ausgerufen: Kleine Auszeiten im Alltag. Da fühle ich mich doch gleich angesprochen 🙂 , bin ich ohnehin der Meinung, dass kleine, regelmäßige Auszeiten zum Stressabbau immens wichtig sind und sogar mehr Entspannung bringen können als ein mehrwöchiger Urlaub in fernen Ländern mit dem damit verbundenen Reisestress (wobei ich auch sehr gerne reise und das Abschalten mit räumlicher Entfernung oft leichter gelingt). Ich vergleiche die kleinen Entspannungspausen im Alltag gerne mit einem Akku, der regelmäßig aufgeladen werden muss, damit das Gerät leistungsfähig bleibt. So ist es auch mit unserem Körper und unserer Seele.

Nun, bei mir persönlich steht die Alltagsentspannung auf zwei Säulen:

1. Bewegung – am besten an der frischen Luft. Mein Favorit seit Jahren ist – neben Rad fahren – das Joggen. Es gibt kaum etwas, bei dem ich meinen Kopf wieder so schnell frei bekomme. Das Praktische ist, dass man nicht extra die Sporttasche packen und ins Fitnessstudio fahren muss und schnell mal nach Feierabend eine „Runde drehen“ kann. Auch gut: Am Sonntagmorgen direkt nach dem Aufstehen laufen gehen, duschen und schön frühstücken. Es ist einfach ein gutes Gefühl, morgens schon etwas getan zu haben. Außerdem liebe ich es, im Garten zu arbeiten – ideal auch, um sich nach einem anstrengenden Tag wieder zu erden.

2. Geistige Entspannung – entweder durch Yoga oder durch stilles Sitzen mit geöffneten Händen und Kraftaufnahme. Yoga ist so toll, weil die Stellungen und Atemübungen auf Körper und Seele wirken, also z. B. Verspannungen lösen und – je nach Übung – gleichzeitig beruhigend oder anregend wirken. Für mich gehört der morgendliche Sonnengruß nach dem Aufstehen längst zum Alltag wie das Zähneputzen. Beim stillen Sitzen mit nach oben geöffneten Handinnenflächen stelle ich mich vor, wie eine Kraft in mich fließt und meine „Akkus“ wieder auffüllt (s. oben).

Größere Auszeiten sind bei mir – berufs- und familienbedingt – in letzter Zeit (leider) selten geworden. Hervorragend entspannen kann ich in meinen Lieblingsländern Kanada und Schweden (viel Natur, entspannte Menschen). Regelmäßig zieht es mich auch an die Ostsee (wenn ich nur ans Joggen am Strand denke …).

Wichtig sind für mich auch regelmäßige kurze Entspannungspausen zwischendurch im Büro. Ich habe das Glück, im Home-Office arbeiten und ins Grüne schauen zu dürfen. Daher gehe ich zwischendurch gerne mal kurz in den Garten und atme tief durch, hole mir einen Tee aus der Küche und schmuse mit meinen beiden Katzen, die gerne mal schnurrend auf meinem Schreibtisch liegen. Da ist der Redaktionsschluss-Stress schnell vergessen …

Mein Fazit: Es gibt viele Möglichkeiten, auch bei einem vollen Terminkalender kleine Auszeiten in den Alltag einzubauen. Man muss nur herausfinden, was einem gut tut und dies dann auch regelmäßig machen.

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